Was wir machen

Unsere Fahrzeuge sind so ausgestattet, dass wir Sie oder Ihre Angehörigen liegend, sitzend, im Rollstuhl oder Tragestuhl befördern können. Je nach Fahrzeug hat ein Rollstuhlfahrer/in und vier Begleitpersonen oder zwei Rollstuhlfahrer/innen und zwei Begleitpersonen platz .
    Wir bieten Ihnen:
  • Krankenfahrten
  • Fahrten zu Arztpraxen
  • Krankenhausentlassungen, Krankenhauseinweisungen & Krankenhausverlegungen
  • Fahrten zur Strahlentherapie
  • Fahrten zur Chemotherapie
  • Fahrten zur Dialyse
  • Städteregionfahrten / Behindertenfahrdienst der Städteregion Aachen
  • stationäre & ambulante Rehafahrten
  • Konsilfahrten
  • Flughafenfahrten
  • Reiserückholdienst
  • Freizeit- und Privatfahrten
  • Besorgungsfahrten
  • in Aachen, Alsdorf ,Baesweiler, Würselen, Stolberg, Eschweiler, Herzogenrath, Kohlscheid sowie Aldenhoven, Jülich, Geilenkirchen und Umgebung
 

Informationen zur Kostenübernahme

Wenn Sie den Service von ProVita Krankenfahrdienst in Anspruch nehmen möchten, brauchen Sie eine Verordnung oder einenTransportschein (siehe unten) den Ihr behandelnder Arzt ausgestellen kann.

Die Krankenkasse muss die Krankenbeförderung genehmigen. Mit dem genehmigten Schein können Sie sich für den ProVita Krankenfahrdienst entscheiden. Gerne helfen wir Ihnen auch mit dem Genehmigungsverfahren.

Sofern Sie einen Befreiungsausweis haben entfällt die Zuzahlungspflicht des Patienten, welche bei 10% des Fahrpreises liegt und mindestens 5,-€ und maximal 10,-€ beträgt.

Bei Privatfahrten benötigen Sie keinen Transportschein und geniessen dennoch alle Vorteile und Annehmlichkeiten unseres Unternehmens.

Wir informieren Sie gerne über die Möglichkeiten, über die Städteregion Aachen Unterstützung für Ihre Privatfahrten zu erhalten.

Allerdings steht die Kostenübernahme in vielen Fällen unter einem Genehmigungsvorbehalt:

In folgenden Fällen dürfen die Krankenkasse die Fahrkosten in Höhe des Betrages, der die Zuzahlung übersteigt, übernehmen:

  1. Fahrten zu stationären Behandlungen,
  2. Rettungsfahrten zum Krankenhaus (auch ohne stationäre Aufnahme),
  3. Fahrten von Versicherten im Krankentransportwagen (KTW), wenn während der Fahrt eine fachliche Betreuung oder eine besondere Einrichtung des KTW erforderlich ist oder dies zu erwarten ist (nach vorheriger Genehmigung),
  4. Fahrten zu einer vor- oder nachstationären Behandlung gemäß § 115a SGB V, wenn dadurch eine aus medizinischen Gründen an sich gebotene voll- oder teilstationäre Krankenhausbehandlung im Sinne des § 39 Abs. 1 SGB V verkürzt oder vermieden werden kann und
  5. Fahrten zu einer ambulanten Operation gemäß § 115b SGB V im Krankenhaus oder zu einer ambulanten Operation in der Vertragsarztpraxis sowie bei in diesem Zusammenhang erfolgender Vor- oder Nachbehandlung, wenn dadurch eine aus medizinischen Gründen an sich gebotene voll- oder teilstationäre Krankenhausbehandlung im Sinne des § 39 Abs. 1 SGB V vermieden wird oder diese nicht ausführbar ist.

 

Fahrten zu einer ambulanten Behandlung dürfen die Krankenkassen nur in besonderen Ausnahmefällen übernehmen, die der Gemeinsame Bundesausschuss in der sogenannten Krankentransport-Richtlinie festgelegt hat.

Hierzu gehören Fahrten zu ambulanten Behandlungen mit einem vorgegebenen Therapieschema, welches mit einer hohen Behandlungsfrequenz über einen längeren Zeitraum verbunden ist. Dabei muss diese Behandlung oder der zu dieser Behandlung führende Krankheitsverlauf den Versicherten in einer Weise beeinträchtigen, dass die Beförderung des Versicherten zur Vermeidung von Schaden an dessen Leib und Leben unerlässlich ist. Die Voraussetzungen sind regelhaft bei Fahrten zur onkologischen Strahlen- und Chemotherapie sowie zur ambulanten Dialysebehandlung erfüllt.

Weiterhin werden die Kosten für Fahrten zur ambulanten Behandlung u.a. dann erstattet, wenn Versicherte einen Schwerbehindertenausweis mit dem Merkzeichen “aG” (außergewöhnliche Gehbehinderung), “Bl” (Blindheit) oder “H” (Hilflosigkeit) besitzen oder eine Einstufung in den Pflegegrad 3, 4 oder 5 nachweisen können. Bei der Einstufung in den Pflegegrad 3 muss zugleich eine dauerhafte Beeinträchtigung der Mobilität vorliegen, die einen Bedarf an einer Beförderung zur Folge hat. Die Verordnungsvoraussetzungen sind auch bei Versicherten erfüllt, die bis zum 31.12.2016 in die Pflegestufe 2 eingestuft waren und seit 01.01.2017 mindestens in den Pflegegrad 3 eingestuft sind. Durch das Pflegepersonal-Stärkungsgesetz, welches zum 01.01.2019 in Kraft getreten ist, gelten Krankenfahrten zu ambulanten Behandlungen für diesen Personenkreis mit Ausstellung der ärztlichen Verordnung als genehmigt (sogenannte Genehmigungsfiktion). Krankenfahrten sind Fahrten, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln, dem privaten PKW, einem Mietwagen (i. S. des § 49 Personenbeförderungsgesetzes) oder Taxi (i. S. des § 47 Personenbeförderungsgesetz) durchgeführt werden. Ist für die Beförderung hingegen aus medizinischen Gründen ein Krankenwagen (KTW) erforderlich, ist weiterhin eine vorherige Genehmigung der Krankenkasse erforderlich.

Versicherte, die kein Merkzeichen „aG“, „Bl“ oder „H“ sowie keine Einstufung in den Pflegegrad 3 mit vorliegender dauerhafter Mobilitätsbeeinträchtigung, 4 oder 5 besitzen, jedoch vergleichbar in ihrer Mobilität beeinträchtigt sind und einer ambulanten Behandlung über einen längeren Zeitraum bedürfen, haben ebenfalls einen Anspruch auf die Übernahme der Fahrkosten. In diesen Ausnahmefällen ist ebenfalls eine vorherige Genehmigung der Krankenkassen erforderlich.

Versicherte haben 10 Prozent des Fahrpreises, mindestens 5 Euro und maximal 10 Euro pro Fahrt, jedoch nie mehr als die tatsächlich entstandenen Kosten als gesetzliche Zuzahlung selbst zu tragen. Bei Fahrkosten müssen die Zuzahlungen auch für Kinder und Jugendliche geleistet werden. Bei Fahrten im Zusammenhang mit stationären Behandlungen zahlen Versicherte für die erste und letzte Fahrt eine Zuzahlung. Dies gilt auch für Fahrten im Zusammenhang mit stationsersetzenden ambulanten Operationen.

(Quelle: https://www.gkv-spitzenverband.de/krankenversicherung/ambulante_leistungen/fahrkosten_krankentransport/fahrkosten_krankentransport.jsp)

Sollten Sie Fragen haben, oder sollten Sie Hilfe benötigen beim richtigen Ausfüllen eines Scheins, können Sie sich gerne mit uns telefonisch in Verbindung setzen.

Wir sind partner
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